Bereits seit März 2010 ist die HeliAir offizielles Maintenance Center des Triebwerkherstellers Safran. Diese Partnerschaft berechtigt den Technikbetrieb der ÖAMTC-Flugrettung, alle Produkte und Services des führenden Herstellers von Hubschraubertriebwerken ebenfalls anzubieten. Heute geht das Portfolio weit über Dienstleistungen am Triebwerk hinaus.
Auch Hubschrauberturbinen unterliegen Verschleiß und Wartungszyklen. Der kommerzielle Betrieb eines Drehflüglers zwingt zur regelmäßigen Triebwerkswartung – und für eine Luftrettungsorganisation ist es nur naheliegend, eigene Ressourcen mit einem entsprechenden Servicespektrum aufzubauen. Dazu zählen etwa Ersatzteile – von der einzelnen Dichtung bis hin zu ganzen Triebwerken und Werkzeuge, aber auch technische Unterstützung sowie tiefgreifende Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Turbinen. „Unsere Techniker verfügen über jahrelange Erfahrung in der Reparatur und Überholung von Safran-Triebwerken“, erklärt Marco Trefanitz, Geschäftsführer der HeliAir.
Vielfältige Unterstützung
Vor sechs Jahren betreuten die Techniker der HeliAir für Safran ca. 130 Triebwerke von 55 Kunden in Mittel- und Osteuropa, damals auch noch Russland, Kasachstan, der Ukraine und anderen GUS-Staaten. Auch für Turbinen in Deutschland, der Slowakei und Österreich waren die Techniker im Einsatz. „Diese Verträge basieren darauf, dass Hubschrauberbetreiber je Flugstunde einen festgelegten Betrag an den Hersteller entrichten“, erklärte Trefanitz damals. „Dafür garantiert Safran über sein Netzwerk – in diesem Fall die HeliAir – unterschiedliche Service-Packages, die sowohl planmäßige als auch außerplanmäßige Ereignisse abdecken.“
Die Unterstützungen sind vielfältig und reichen von der raschen Versorgung mit Ersatzteilen bis hin zum kompletten Rundumschutz der Triebwerke. Damit die HeliAir diese Dienstleistung für ihre Kunden anbieten kann, sind auch regelmäßige Audits und damit verbundene Zertifizierungen notwendig.
Von der Idee zum fertigen Produkt
Inzwischen ist es längst nicht mehr nur die Wartung. Jeder neue Hubschrauber, der in die Flotte des ÖAMTC kommt, benötigt Anpassungen und diese erfordern wiederum einen zertifizierten Entwicklungs- (Part 21 J) und einen ebenso zertifizierten Produktionsbetrieb (Part 21 G). Bei HeliAir kommt das heute alles aus einer Hand. Und auch fremde Betreiber können sich bei HeliAir fertige Lösungen maßschneidern lassen. Von der Idee bis zum fertigen, zertifizierten Produkt, ist es dann kein langer Weg mehr.
Dieser Artikel ist in voller Länge in der Ausgabe 1/2021 von ROTORBLATT – Deutschlands führendem Helikopter-Magazin zu lesen.
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